Süß duftender Rauch ist ein unverzichtbarer Bestandteil ritueller und religiöser Praktiken.
Weihrauch und Myrrhe z.B. sind seit vielen Jahrtausenden bekannt.

Aber nicht nur Weihrauch wird zum Räuchern verwendet, sondern auch Kräuter jeglicher Art.

Die körperlichen Wirkungen sind identisch mit den Beschreibungen bei den ätherischen Ölen.

Sie finden in meinem Shop.
Sandelholzpulver, Burgunderharz, Benzoe Sumatra, Sonnentau, Elfentanz, Olibanum, Myrrhe, Jasminblüten, Eukalyptusblätter und mehr.
Dazu natürlich Räucherkohle, Feuersand, Räuchergefäße und Siebe.

Räucherungen kannten alle menschlichen Kulturen der Erde. Die Menschen wussten immer, dass der Rauch bestimmter Pflanzen mit ätherischen Ölen eine energetische Reinigungswirkung hat, das heißt, dass er dunkle Energiewesen vertreibt.
Zu allen Zeiten wussten Menschen davon und auch heute noch wenden die Menschen vieler Kulturen Räucherungen an. Meist werden Räucherungen vor heiligen kultischen Handlungen angewandt, wie in der katholischen Kirche vor dem Gottesdienst. 
Man räucherte auch immer, um schlechte Gerüche zu beseitigen, so besonders in warmen Ländern bei  Totenfeiern vor Beerdigungen. 
Und schließlich wurden Räucherstoffe auch Gottheiten dargebracht als Opfer, um ihnen zu gefallen und um sie den Opfernden gnädig zu stimmen.

Auch die Menschen in Mitteleuropa kannten natürlich das Räuchern, und bis vor einiger Zeit (vielleicht noch heute), war es in ländlichen Gegenden Sitte, zu Feiertagen das Haus und den Hof derart zu reinigen. Es wurde auch geräuchert, wenn jemand aus der Familie krank war.
Vielfach wurden Nadelgehölze verbrannt, die alle eine reinigende Wirkung haben, besonders der Wacholder und die Zeder, und diese Gewächse wurden in früheren Zeiten als heilig angesehen. 

In unserer heutigen, entheiligten Zeit, wo Bäume, Sträucher und alle anderen Pflanzen fast nur noch als Sache angesehen werden, erscheint uns das vielleicht fremd - aber vielleicht waren die Menschen früherer Zeiten entgegen weit verbreiteter Ansicht doch nicht dümmer als wir heute, mit Sicherheit wohl aufgeschlossener - und vergessen wir nicht, dass sie der Natur viel näher waren als wir und meist auch ihr Überleben von der Natur und den Witterungen abhing.

Ihr müsst nicht hellfühlig oder hellsichtig sein, um festzustellen, dass die Atmosphäre einer Wohnung oder eines anderen Ortes bedrückend sein kann.
Die Ursachen dafür sind dunkle, schwere, krankmachende Energien.
Sehr effektiv sind Räucherungen mit Kräutern, wie Salbei; überhaupt sind alle getrocknete Heilpflanzen auch für das  Räuchern geeignet, aber  auch Wacholder und andere Nadelgehölze. 
Die Indianer Nordamerikas benutzten und benutzen auch noch heute gern Salbei, Zeder, Wacholder u.a. zum Räuchern. 
Besonders intensiv duften und wirken natürlich die Räucherharze, also getrocknete Baumharze aus aller Welt:
Aus dem Orient kommt das Olibanum, dass für uns zum Synonym für "Weihrauch" wurde, das beste aus Somalia. Olibanum war immer besonders begehrt und daher von größter Bedeutung für den Export seit der Antike, aber vermutlich schon seit Urzeiten. Ebenfalls aus Somalia kommt das edle Harz der Myrrhe - es duftet gut und hat starke Reinigungs- und Heilwirkung, insbesondere, weil es auch desinfiziert, weswegen es schon in der Antike zur Unterstützung der Heilung benutzt wurde.
Aus Siam kommt Benzoe, das feinste aus Sumatra.
Alle diese Räucherstoffe haben hohe Schwingungen, weswegen sie die Schwingungen der Zimmer heben - und das macht ihre Heilwirkung = Reinigungswirkung aus!
 

So geht es !!!

Zum Räuchern mit Weihrauch brauchst Du Räucherkohle (gibt es in kleinen, meist runden Bricketts zu kaufen, die aus Holzkohlenstaub und ätherischem Öl gepresst wurden) und Weihrauch. Als Weihrauch werden manchmal generell alle  Räucherstoffe bezeichnet, meist aber meint man damit Olibanum, das Harz des Weihrauchbaumes. So benutze ich hier auch die Bezeichnung "Weihrauch". 

Außerdem brauchst Du noch ein Räuchergefäß.
Wenn Du solch ein Gefäß nicht hast, kannst Du ersatzweise auch eine andere Unterlage benutzen: Beachte aber, dass die Räucherkohle eine starke Hitze verbreitet und sich ein Gefäß durch die Hitze verfärben kann. Es sollte also ein feuerfestes Keramik- oder Metallgefäß sein und sich darunter auch ein gut isolierender Untersatz befinden.
 
Die Kohle wird auf Feuersand gelegt. Das schützt das Gefäß.
Du solltest dieses Gefäß möglichst beim Räuchern anfassen und tragen können, ohne Dir die Finger zu verbrennen und ohne, dass die Kohle herunterfallen kann. Ist das schwierig (z.B. beim umgekehrten Topfdeckel), lasse die Unterlage lieber stehen und versuche, den Rauch mit einem Fächer oder einem Blatt Papier zu verteilen und auch in andere Räume  ziehen zu lassen.

Achte sorgfältig auf Sicherheit, besonders, wenn ein kleines Kind im Haus ist, oder wenn Du ein Haustier hast, das nicht in einem Aquarium schwimmt. Haustiere mögen oft, aber nicht immer den Rauch, auf keinen Fall ertragen sie eine völlig verräucherte Wohnung, das sollten wir ihnen nicht antun. 

Nun nimmst Du ein ganzes oder ein halbes Stück  Kohle (sie zerbrechen leicht in zu kleine Stücke) und hältst es einige Zeit an eine Flamme, bis die Kohle anfängt, kleine Funken zu sprühen und legst das Stück nun auf die Unterlage (oder entzündest es direkt auf der Unterlage). Die Funken haben sich bald durch das ganze Stück gebrannt. 
Nun legst Du einige Körnchen Weihrauch-Harz, auf das durchglühende Kohlestück und sofort beginnt das Harz nun zu rauchen und einen wunderschönen Duft zu verbreiten. Wenige Stückchen Weihrauch-Harz reichen für die ganze Wohnung, bei einer kleinen Wohnung genügt ein Stück. Du kannst immer noch eines hinzufügen. Gehe möglichst sparsam damit um, denn von intensivem Räuchern bildet sich sonst bald eine schwarze Rußschicht überall. Das kann aber auf ein Minimum beschränkt werden. Du kannst danach die Wohnung durchlüften, das muss aber nicht sein. 
Lüfte aber regelmäßig und intensiv für kurze Zeit, vielleicht sogar mit Durchzug, denn auch das ist eine energetische Reinigung.

Seit einiger Zeit gibt es aber auch kleine Räucher-Vorrichtungen, die nur aus einem Teelicht-Halter und einer Halterung für eine kleine Sieb-Scheibe bestehen. Man braucht dabei keine Räucherkohle, was den Vorteil hat, dass kaum Ruß entsteht und nur die Räucherstoffe selbst duften, nicht aber das Öl, mit dem die Räucherkohle durchtränkt ist.
Der Nachteil ist, dass Harze mitunter Feuer fangen können, weil sie flüssig werden und recht nah an der Teelicht-Flamme sind.
 
Nach einigem Herum-Experimentieren empfehle ich, auf die Sieb-Scheibe keinen Weihrauch mehr zu legen, weil das Sieb sich ganz schlecht reinigen lässt, ist erst einmal Weihrauch darauf geschmolzen. Man kann gut die Blechfassung von Teelichten verwenden. Notfalls kleine zugeschnittene und an den Rändern hochgebogene Blättchen Alufolie. Die Teelicht-Variante hat sich aber bei weitem als das Hübschere und Praktischere erwiesen, weil der kleine Behälter handlicher und stabiler ist.
 

 

 

 

 

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